Dienstag, 17 Oktober 2017

Lissabon - Die Stadt der sieben Hügel


Im Februar 2015 war ich für ein verlängertes Wochenende in Lissabon. Das Zentrum ist klein genug, um alles zu Fuß zu erkunden. Daher haben auch die 4 Tage vollkommen gereicht, um sich die Highlights der Stadt anzusehen. (Da ziemlich alle Gehwege gepflastert sind und immer wieder mal Stücke fehlen, sind Stöckelschuhe eher nicht zu empfehlen ;) )
Aber Lissabon wird nicht umsonst „Stadt der sieben Hügel“ genannt, es geht immer wieder auf und ab und da ich nicht ganz fit war, war es teilweise auch ganz schön anstrengend alles zu Fuß zu gehen. Es gibt aber zahlreiche Straßenbahnen oder Tuk Tuks um sich fortzubewegen.



  

  



Generell zu beachten ist, dass Museen und viele andere Sightseeing Attraktionen montags geschlossen haben!

Da es mehrere Hügel gibt, gibt es natürlich auch einige Möglichkeiten, um einen schönen Überblick über die ganze Stadt zu genießen. Eine Möglichkeit ist zB vom Castelo de São Jorge aus. Die Burg selbst umfasst ein großes Gelände. Neben den für eine Burg üblichen Burggraben und div. Türmen, gibt es hier auch einige Ausgrabungen aus verschiedenen Zeiten zu bewundern. Vielleicht vor allem für Kinder interessant, ist das anziehen einer Ritterrüstung, um sich einmal wie ein echter Ritter zu fühlen.

  

  

  

Ein beeindruckender Bau ist auch die Convento do Carmo. Beim großen Erdbeben im Jahr 1755 wurde leider vieles in der Stadt zerstört u. a. auch dieses ehemalige Kloster. Es wurde seit dem auch nie komplett restauriert. Heute findet man in dem Gebäude ein archäologisches Museum (Museu Arqueológico do Carmo). Im Sommer werden im dachlosen Kirchenschiff Konzerte veranstaltet.

 

Etwas außerhalb vom Stadtkern im Stadtteil Belém findet man u. a. das Torre de Belém, die Mosteiro dos Jerónimos (beides UNESCO-Weltkulturerben) und das Padrão dos Descobrimentos.

Das Torre de Belém ist eines der wenigen Bauwerke die vom großen Erdbeben verschont blieben. Es wurde als Leuchtturm an der Mündung des Tejo errichtet. Ganz oben befindet sich heute eine Aussichtsplattform.

 

Das Mosteiro dos Jerónimos ist ein riesiges Kloster in dem einige Sarkophage diverser Könige aufbewahrt werden. Im Gebäude befinden sich außerdem ein Archäologisches und ein Marinemuseum.

 

 

Das Padrão dos Descobrimentos ist ein Denkmal am Ufer des Tejo. Es wurde zum 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer errichtet und zeigt einige wichtige Persönlichkeiten der portugiesischen Geschichte. Heute hat es am Dach auch eine Aussichtsplattform, von der aus man schön auf den Tejo sieht. Am Boden vor dem Padrão dos Descobrimentos ist eine riesige Windrose aus Pflastersteinen, die eine Weltkarte mit den Routen der portugiesischen Entdecker des 15. und 16. Jahrhunderts beinhaltet.

 

Ein kulinarisches Highlight waren für mich die Pastel de Nata – ein Muss, wenn man auf Süßes steht! :)



Gut gegessen hab ich im 100 Maneiras. Es ist ein etwas teureres Lokal in dem man nur ein Menü bekommt, allerdings hat dieses 9 Gänge. So bekommt man Dinge zu kosten, die man sonst vielleicht nicht bestellen würde. Wählen kann man dann noch zwischen den Classic oder Premium Weinpaket, mit passendem Wein zu jedem Gang.
Etwas Besonderes in Lissabon auch die Fado Musik die man Abends in diversen Lokalen hören kann.

 

 

Am letzten Tag hab ich mir ein Mietauto genommen und bin damit zum Westlichsten Punkt Europas gefahren, dem Cabo da Roca. Mit dem Auto ca. 45 Min. von Lissabon entfernt und unterwegs sieht man auch ein bisschen der wunderschönen portugiesische Landschaft.

 

 

Nützliche Links

Allgemein:
Lissabon
Verkehrsbetriebe
Flughafen
Wikipedia
Stadtführer bei Amazon

Sehenswürdigkeiten:
Castelo de São Jorge
Convento do Carmo
Torre de Belém
Mosteiro dos Jerónimos
Padrão dos Descobrimentos

Essen:
100 Maneiras
Hard Rock Café
dUk

Unterkünfte:
TURIM Av. Liberdade Hotel